Sie wünschen sich einen Kulturwandel hin zu einer synodalen Gestaltung unserer Kirche? In Ihrer Pfarrei, Ihrer Seelsorgeeinheit, Ihrem Bistum? Mit den folgenden Angeboten unterstütze ich Sie gerne – sowohl in offenen als auch in festen Formaten.
OFFENE FORMATE

Der synodale Prozess begann im Winter 2021 – 2022 mit einer Umfrage unter den Gläubigen. Nun ist es wichtig, dass die Ergebnisse die Gläubigen direkt erreichen. Denn sie erleben, wie Glauben und kirchliches Leben mehr und mehr erodiert. In diesem Kontext ist es wichtig, dass ihnen Gründe zur Hoffnung vermittelt werden. Mit Öffentlichkeitsarbeit und Bildungsangeboten, vor allem aber im Erleben synodaler Gemeinschaft.
Im Konzept werden drei Phasen mit verschiedenen Schwerpunkten aufgezeigt. Eine ganzheitliche Bildung spielt in allen drei Phasen eine wichtige Rolle. Das Konzept richtet sich sowohl an die Gläubigen allgemein als auch an die gestaltenden Teams.
Mögliche Anlässe:
- Geistliches Lesen und Austausch zu ausgewählten Themen des Schlussdokumentes
- Tagung zur synodalen Kirche
- Weiteres auf Anfrage
Bildquelle: iStock

Das Gespräch im Geist stellt eine Form kirchlicher Unterscheidung dar, welche im synodalen Prozess schon intensiv gebraucht wurde und sich bewährt hat. Es dient dazu, wichtige Entscheidungen gemeinsam und geistlich zu treffen, um so auf den Heiligen Geist zu hören. Erfahrungen in der Demokratie, dass sich alle einbringen können, werden hier geistlich vertieft. Eine solide, aber anpassungsfähige Struktur sowie Elementen von Stille und Gebet stützen alle Beteiligten. Gerne führe ich Sie praxisbezogen und erlebbar in die Methodik ein.
Wenn Sie wichtige Entscheidungen treffen möchten, begleite ich Sie gerne in einem Prozess mit dem Gespräch im Geist.

Gottesdienste, die in synodaler Perspektive gefeiert werden, können zum sichtbarsten Ausdruck einer synodal gestalteten Kirche werden. Das Schlussdokument fordert eine Priorität für Beziehungen, und diese werden hier gestärkt.
Konkret: Im Bild giessen Menschen aus verschiedenen Kannen Wasser in eine Schale, welche überfliesst und die Wiese darunter tränkt. So können Menschen aus unterschiedlichsten Altersgruppen, aus kirchlichen Bewegungen, Migranten und mehr sich mit ihrer Glaubenssprache in die Liturgie einbringen. Mit den verschiedensten Beiträgen, die im Idealfall gegenseitig geschätzt werden, wird die Eucharistiefeier in ihren liturgischen Normen reich gefüllt. Gesättigt von den eucharistischen Gaben (vgl. Lumen gentium 10), können die Gläubigen ihre Sendung in ihr Umfeld gestärkt leben.
Wie im Journal ausgeführt, habe ich mehrfach zum Thema publiziert. Gerne stelle ich an einem Anlass mit Vortrag und Diskussion den Ansatz vor. Bei näherem Interesse begleite ich gerne z.B. eine Seelsorgeeinheit bei einem Prozess hin zur Liturgie in synodaler Perspektive. Dabei ist es hilfreich, wenn die Gläubigen Erfahrungen kirchlicher Unterscheidung wie dem Gespräch im Geist mitbringen.
Das Angebot richtet sich auch an Kirchen anderer Konfessionen. Die Begründung dazu finden Sie im Journal.
Bild von Martin Bergers
FESTE FORMATE

In einem fünfwöchigen Gebetsprozess verbinden sich Gebet und Alltag und bereichern sich gegenseitig. Die Teilnehmenden erhalten ein Heft für ihr persönliches Gebet zu Hause und treffen sich wöchentlich zum Austausch, gemeinsamer Meditation und Einführung in die ignatianische Spiritualität. Diese gibt den Exerzitien im Alltag Tiefe und vermittelt wichtige Kompetenzen für das «Gespräch im Geist». In der Gemeinschaft Chrislichen Lebens (GCL) sind aus den Exerzitien im Alltag zwei Gruppen entstanden.
Im Herbst führen wir ökumenische Online-Exerzitien durch. Je nach Veranstalter und Wunsch können sie auch rein katholisch oder in Präsenz durchgeführt werden.
Bei diesem Kurs kann variiert werden mit der Zahl der Abende sowie zusätzlichen Themen.
Quellen des Titelbildes: www.evangile-et-peinture.org; www.bernalopez.org

Glaube und Glaubensleben haben sich gegenüber den Erfahrungen der Volkskirche im letzten Jahrhundert sehr verändert. Wie kann ein stärkender Glaube heute gelebt werden?
Ein Kurs von drei Abenden soll dazu Perspektiven aufzeigen und erlebbar machen. Er richtet sich an alle Interessierten, gerade auch an Eltern, Paten und Grosseltern, um Kinder in ihrem Glaubensweg zu unterstützen.
Bildquelle: iStock
Referenzen
Berichte von: LINK
- Ökumenische Online Exerzitien im Alltag 2025: Jesus – Quelle des Lebens
- Ostern feiern in Gemeinschaft – Die Liturgie als Wegweiser
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Quelle des Bildes oben: PublicDomainPictures auf Pixabay